Aktuelles

 

Leitlinien zur Diagnostik und Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Lese- oder Rechtschreibschwäche.

Universität München: Erstellung einer Leitlinie zur Diagnostik und Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Lese- und/oder Rechtschreibstörung – gefördert durch den Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V.

Dyskalkulie ist wenig bekannt. Wenn Zahlen Qualen machen.

Facebook Feed

Noch ein kleines Video zum Wundern... :) ... MehrWeniger

Auf Facebook ansehen

Für die Lerntherapie steht eine Vielzahl an evaluierten Förderprogrammen zur Verfügung.
Jedes Kind kann damit seinen Weg zum Lesen, Schreiben und Rechnen finden und einen neuen Zugang zur Schriftsprache und Mathematik entdecken.
... MehrWeniger

Auf Facebook ansehen

Lerntherapie Alb hat Jugendzentrum Mehrstettens Foto geteilt. ... MehrWeniger

Unser Vorstand freut sich riesig auf euch!!! 😋😍 heute Abend geht's aaaab🤘 mit @dj_philhouse @djbrause dürft ihr auf keinen Fall verpassen! Für ein Dach über dem Kopf ist gesorgt, wir lassen Niemanden im Regen stehen 💦🚫 #weilSommer #Hockete #friday #vorfreude #party #alkohol #mehrstetten

Auf Facebook ansehen

Lerntherapie Alb hat sein/ihr Titelbild aktualisiert. ... MehrWeniger

Auf Facebook ansehen

www.facebook.com/Fachverband.fuer.integrative.Lerntherapie/posts/876269849137827 ... MehrWeniger

Auf Facebook ansehen

Lernen und ADHS
Informationen entnommen aus „ADHS: impulsiv und unaufmerksam- Lehrer und Pädagogen ohne Chance?“; Dr.h.c. Hans Biegert
Kinder mit ADHS-Problemverhalten stellen eine extreme Herausforderung für die Lehrer und Eltern dar.
Die Problemverhaltensweisen zeigen sich vor allem in den folgenden Hauptbereichen:
• Aufmerksamkeitsdefizit (erhöhte Ablenkbarkeit, kurze Aufmerksamkeitsdauer, scheint nicht zuzuhören, oberflächlicher Wahrnehmungs- und Bearbeitungsstil, keine Ausdauer, vergisst Dinge, Angefangenes zu Ende bringen fällt schwer,….).
• Impulsivität (eingeschränkte Steuerungsfähigkeit der Bewegungsimpulse, unüberlegtes Handeln, können nicht abwarten, handeln ohne zu überlegen, mangelnde Frustrationstoleranz, unorganisiert, stimmungswechselhaft,….)
• Hyperaktivität (zappeln ständig, rastlos, können sich nur schwer ruhig halten, immer in Bewegung,…..)
90 % von ADHS-betroffene Kinder bleiben in ihrer schulischen Entwicklung unter ihren intellektuellen Möglichkeiten.
80% (27% Nicht-ADHS) wiederholen im Laufe ihrer Schullaufbahn mindestens einmal eine Klasse.
30% (versus 10%) werden auf einer Förderschule beschult.
40% (versus 6%) verlassen die Schule ohne Schulabschluss.
30% (versus 6%) entwickeln bereits in den ersten Jahren massivste Schulprobleme.
ADHS-Kinder erfahren viel seltener Akzeptanz in der Beliebtheitsskala mit Gleichaltrigen.
Trotz regelmäßiger Bemühungen bleiben schulische Erfolge aus. ADHS-Kinder erfahren schon früh überwiegend negative Rückmeldungen von erwachsenen Bezugspersonen. Dies führt zu einer erheblichen Beeinträchtigung des Selbstbildes, zu mangelndem Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten und entsprechend zu Motivationslosigkeit und Misserfolgserwartung bis hin zur Verweigerungshaltung oder gar depressivem Rückzug. Ein Teufelskreis beginnt. Eltern und Lehrer versuchen den Kindern durch unermüdliches und geduldiges Üben zu helfen. Oft fühlen sie sich überfordert, weil die Hilfe nicht zu den erhofften Erfolgserlebnissen führt.

Was brauchen Kinder mit ADS/ADHS, um besser lernen zu können?
1. ADHS ist eine Selbstregulationsstörung: ADHS-Kinder benötigen im Besonderen die Fremdregulation (Strukturen, Rituale, welche die Rahmenbedingungen für erfolgreiches Lernen regulieren).

2. ADHS ist eine Anpassungsstörung: Wie kann das Umfeld an das ADHS-Kind angepasst werden? Bsp. aus dem Schulalltag sind zum Beispiel Freiarbeit, Wochenplanarbeit nur mit helfendem, strukturierendem Begleiten. Kleinschrittiges, strukturierendes Vorgehen und die Kontrolle und Verstärkung der einzelnen Arbeitsschritte. Aufgaben mit positivem Anreizwert, angepasst an die Lernvoraussetzungen der ADHS-Kinder.
Überwindung von Problemfeldern, Lernlücken durch regelmäßiges und vertiefendes Wiederholen von Lerninhalten. Sie brauchen die 8-28 fache Zeit der Wiederholung, um Lerninhalte im Langzeitspeicher abspeichern zu können.
Lernziele sollten für ADHS-Kinder systematisch, nachvollziehbar und alltagsrelevant sein. Alles, was positiv belegt werden kann, macht Lernen möglich.

3. ADHS führt zu Selbstbild- und Selbstwirksamkeitsstörungen: Positive Rückmeldung, Lob, nicht nur für gute Ergebnisse, sondern auch für die individuelle Anstrengungsbereitschaft. Das Selbstvertrauen stärken durch individualisierte Hilfestellung, Hilfen aufzeigen und Zuversicht vermitteln. Wertschätzende Beziehung zum Kind, Einfühlungsvermögen und Geduld vermitteln, angstfreie Lernatmosphäre schaffen. Ermutigen statt entmutigen.

Die Kooperation von Schule-Elternhaus-Therapeut als extrem wichtiger Baustein, um im Teufelskreis einer Lernstörung ein individuelles Lösungskonzept zu entwickeln, um eine positive Lernstruktur zu etablieren.

Pädagogischer Leitsatz:
„Nicht das ADHS ist das Problem, sondern wie wir damit umgehen!“
... MehrWeniger

Auf Facebook ansehen

Lerntherapie Alb hat Fachverband für integrative Lerntherapie e.V.s Beitrag geteilt. ... MehrWeniger

Presse- & Öffentlichkeitsarbeit für 2015 geplant! Wir vom FiL-Gremium für Öffentlichkeitsarbeit tagten am Freitag, den 12. Dezember 2014, im Ginko-Institut in Bonn. Dabei blickten wir zunächst in Sachen Presse-und Öffentlichkeitsarbeit auf ein erfolgreiches Jahr zurück: Viele neue Kontakte zur Presse sind entstanden, regelmäßige News wurden verschickt, einige Artikel und Interviews veröffentlicht. Dabei war es wichtig, das Bild unseres Berufs zu schärfen und die Lerntherapie dabei deutlich von anderen Fördermaßnahmen, insbesondere der Nachhilfe abzugrenzen. Für 2015 haben wir viele Maßnahmen geplant, um unser Berufsimage zu stärken und die Lerntherapie noch besser zu etablieren. Dazu zählt die Festigung unserer Pressekontakte ebenso wie die Gestaltung von Themen rund um unseren beruflichen Alltag sowie besonders die Aufklärung darüber, woran eine qualitativ hochwertige Lerntherapie für Eltern, Lehrer und Kinder-und Jugendpsychologen erkennbar ist. Über Fragen und Anregungen freuen wir uns sehr und wünschen uns einen Austausch mit Euch als Kollegen!

Auf Facebook ansehen