Lese-Rechtschreibschwäche


Weitere Begriffe sind Dyslexie und LRS, welche zum Ausdruck bringen wollen, dass ein Kind deutliche Schwierigkeiten mit dem Lesen und/ oder richtig Schreiben hat. In den Leitlinien der kinder- und jugendpsychiatrischen Praxis wird zwischen einer Störung und einer Schwäche unterschieden. Dies können Sie gerne auf der Internetseite des Bundesverbandes Legasthenie und Dyskalkulie nachlesen www.bvl-legasthenie.de. In manchen schulischen Erlassen der Bundesländer ist es entscheidend für den Umfang des Nachteilsausgleichs, ob eine Lese-Rechtschreibstörung oder Lese-Rechtschreibschwäche vorliegt.

Lesen und Rechtschreiben sind Basiskompetenzen für das Lernen allgemein und egal, ob es sich um eine Störung oder Schwäche handelt, stehen die betroffenen Kinder in Wechselwirkung mit ihrem Umfeld (Schule, Lehrer, Eltern, Freunde).

Kinder/Jugendliche mit Lese-Rechtschreibschwäche brauchen eine gezielte und angemessene Hilfe, um aus dem Sog des Misserfolgs und Vermeidungsverhaltens herauskommen zu können. Hilfreich wäre es für die betroffenen Kinder, wenn durch eine individuelle Unterstützung das Entstehen einer Lernstörung verhindert werden könnte, die die Persönlichkeits-und Lernentwicklung negativ beeinflusst.